Touren

In der rechten Bildleiste haben wir beispielhaft einige Touren dargestellt.
Durch Anklicken der jeweiligen Bilder, werden die Darstellungen vergrößert.

Fahrgebiet Orosei


Beispiel-Tour 1: Pinienwälder, Strand und Macchia für Tourenradfahrer

Eine sehr schöne und entspannte Runde, die sich nicht nur wegen ihres moderaten Profils ideal zum Einrollen eignet, sondern auf der man auch erste Eindrücke von der Besonderheit der sardischen Landschaft sammeln kann. In Höhe des Capo Comino bietet sich ein Abstecher zum östlichsten Punkt der Insel an, wo man in einem hübschen Café bei klarer Sicht einen wunderbaren Ausblick über die Ostküste Sardiniens bis zur Isola Tavolara genießen kann. Wer noch keine Pause einlegen mag, biegt Am Abzweig nach links ab, um weiterzufahren durch die menschleere Landschaft, die hier geprägt ist von Weideflächen und grünen Hügeln. Auf einer Länge von ca. 11 km steigt die Straße an zum höchsten Punkt der Einführungsrunde (190 m). Auf der langen und alles andere als rasanten Abfahrt hat man direkt den imposanten Monte Tuttavista und dahinter den Supramonte im Blick. Über Irgoli führt die Strecke am Fuße des Monte Tuttavista entlang zurück nach Orosei.

Die auf der Karte dargestellte Route enthält noch einen kleinen Abstecher nach Santa Lucia. Dieser Abstecher lohnt sich insbesondere bei schönem Wetter, weil man im dortigen Café direkt am Strand einen herrlichen Blick über die Bucht von Santa Lucia mit ihrem schneeweißen Sandstrand hat.
Einfuehrungsrunde
Beispiel-Tour 2: Barbargia-Impressionen: Nuoro ohne/mit Monte Ortobene (86 km / 102 km; Rennrad: mittelschwer/anspruchsvoll)

Diese Tour ins Landesinnere, genauer gesagt in die Provinzhauptstadt Nuoro, führt zwar nicht ins Gebirge, aber es sind immer wieder mittellange Anstiege zu bewältigen, sodass man nicht nur einen bleibenden Eindruck von der herrlichen Landschaft der Baronia und der Barbagia erhält, sondern am Ende auch einige Höhenmeter in den Beinen hat. Wem das stete Auf und Ab nicht genügt, der kann dieser Tour die Krone aufsetzen, indem er die 7 km lange Serpentinenstraße vom Stadtzentrum Nuoros hinauf zum 895 m hohen Monte Ortobene, dem Hausberg von Nuoro, unter die Räder nimmt. Hier oben kann man den grandiosen Panoramablick über die bewaldeten Hänge hinunter nach Nuoro und weit in die Barbagia hinein genießen. Der Rückweg verläuft kilometerlang durch die Weinfelder der für ihre guten Weine bekannten Ortschaften Oliena und Dorgali und führt hinunter ins fruchtbare Tal des Cedrino.

Die dargestellte Route enthält noch einen kleinen Abstecher nach Santa Lucia. Dieser Abstecher lohnt sich insbesondere bei schönem Wetter, weil man im dortigen Café direkt am Strand einen herrlichen Blick über die Bucht von Stanta Lucia mit ihrem schneeweißen Sandstrand hat.
Beispiel-Tour 3: Sardische Dolomiten (86 km; Rennrad: mittelschwer)

Zwar bieten fast ausnahmslos alle Touren landschaftliche Highlights, doch diese Tour hinauf zum Pass Genna Silana wartet gleich mit einer Vielzahl davon auf. Zunächst geht es stetig, aber moderat hinauf nach Dorgali, von wo die großartige Panoramastraße zum Pass Genna Silana (1002 m) führt. Nach Westen eröffnen sich grandiose Ausblicke über das Oddoene-Tal auf die Gipfel des Supramonte. Unterhalb der Passhöhe erkennt man rechter Hand die Gola Su Gorropu - eine der tiefsten Schluchten Europas. Wer diese Tour um ein weiteres Highlight erweitern möchte, der sollte auf dem Rückweg kurz vor Dorgali nach Cala Gonone abbiegen. Hinter dem Tunnel erwartet einen ein atemberaubender Ausblick aufs Meer und über den Golf von Orosei sowie eine ebenso atemberaubende Abfahrt. (Der Abstecher ist im Tourenplan nicht eingezeichnet.)
Beispiel-Tour 4: Meer und Berg: Der „weiße Berg“ Monte Albo (110 km; Rennrad: anspruchsvoll)

Zunächst rollt man von Orosei Richtung Norden über die Küstenstraße nach Siniscola. Von hier führt eine wunderschöne Panoramastraße in zahlreichen Kehren hinauf nach Sant'Anna. Die Mühen des langen Anstiegs werden locker aufgewogen durch die spektakulären Ausblicke über die Felsen hinunter über die Küste um La Caletta. Von Sant’Anna zieht sich die Straße weiter durch das eindrucksvolle Bergmassiv durch Steineichenwälder nach Lula. Autos begegnen einem hier nur äußerst selten, Kühe und Ziegen dafür umso mehr. Hinter Lula gelangt man über die Abfahrt hinunter ins Cedrino-Tal nach Galtelli und zurück nach Orosei.
Beispiel-Tour 5: Pinienwälder, Strand und Macchia (34 km; Trekkingrad: mittelschwer)

Diese Tour durch die Pinienwälder und die Gartenlandschaft des fruchtbaren Schwemmlands in unmittelbarer Nähe des Hotels hält herrliche Ausblicke auf die imposante Steilküste des Golfs von Orosei und in die Berge des Supramonte bereit. Nicht entgehen lassen sollte man sich den Halt am Nuraghe di Osalla (Gulunie), der vor mehr als 3.000 Jahren auf einem Felssporn oberhalb des Strandes von Osalla errichtet wurde und der einzige direkt am Meer gelegene Nuraghe Sardiniens ist. Während dieser Tour bietet sich auch ein Besuch der nicht nur für Höhlenfans interessanten Grotta di Ispinigoli an. Mit ihrer 38 Meter hohen Kalksäule weist die beeindruckende Tropfsteinhöhle nämlich eine besondere Attraktion auf. Da die Strecke teilweise über unbefestigte Wege führt, ist sie für Rennräder nicht geeignet.
Beispiel-Tour 6: Skulpturenrunde (58 km; Rennrad/Trekkingrad: mittelschwer)

Diese Tour verdankt ihren Namen den ungewöhnlichen Felsformationen, die man unterwegs zu sehen bekommt. Gleich hinter der alten Brücke verlässt man die Küstenstraße wieder und fährt zunächst ein paar Kilometer durch üppige Gartenlandschaften, bevor ein steiles Stück Straße hinaufführt auf eine Hochebene oberhalb des Cedrino-Tals. Nach einigen Kilometern erreicht man das Dorf Onifai, von wo aus die Strecke über eine für den Autoverkehr gesperrte alte Verbindungsstraße in einem steten Auf und Ab mitten durch die sardische Einsamkeit verläuft. Man ist überrascht, wie anders und zugleich abwechslungsreich sich die Landschaft nur wenige Kilometer hinter der Küste hier präsentiert. Am Wegesrand liegen eine typische sardische Landkirche und zahlreiche Zeugen aus vorgeschichtlicher Zeit. Ist man auf dieser Tour mit dem Tourenrad unterwegs, lohnen sich kleine Abstecher zu den mit Hinweisschildern versehenen Sehenswürdigkeiten.

Fahrgebiet Cannigione


Beispiel-Tour 1: Abstecher zu den Schönen und Reichen und ins malerische Hinterland (84 km; Rennrad: leicht/mittelschwer)

Eine entspannte Runde, die an den Nobelorten der legendären Costa Smeralda vorbei führt. Entlang der Küstenlinie des Golfs von Arzachena geht es ziemlich gemächlich Richtung Baja Sardinia los. Von hier sind es nur wenige Kilometer bis zum mondänen Porto Cervo, dem „städtischen Zentrum“ der Costa Smeralda, wo alle noblen Modelabels von Cartier über Prada bis Versace eine Boutique betreiben. Die Fahrt führt weiter entlang der zerklüfteten Küste und vorbei an den berühmten Nobelherbergen der „Smaragdküste“ Richtung Golfo Aranci mit dem wuchtigen Cap Figari. Hier machen wir kehrt und orientieren uns wieder zur Costa Smeralda hin, jedoch biegen wir kurz vor Portisco ab ins Hinterland, um ins hübsche Dörfchen San Pantaleo hinauf zu gelangen. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer zurück nach Cannigione.
Beispiel-Tour 2: Juwel im Mittelmeer – La-Maddalena-Archipel (53 km; Rennrad/Trekkingrad: leicht)

Diese Tour bietet ein ganz besonderes Highlight: einen Abstecher auf die Insel La Maddalena. Doch zunächst folgen wir von Cannigione der weitgehend flachen Küstenstraße nordwärts Richtung Palau. Nachdem wir kleine Sandbuchten und den beliebten Strand Tanca Manna passiert haben, erreichen wir kurz vor Palau eine Anhöhe, von der aus man einen Postkartenblick zum berühmten Capo d’Orso, über den Maddalena-Archipel und nach Korsika genießen kann. Mit der Fähre setzen wir von Palau auf die Insel La Maddalena über (Fahrtzeit ca. 20 Minuten), die dem Archipel seinen Namen gegeben hat. Der Archipel besteht aus sieben größeren sowie einer Vielzahl kleinerer Inseln, bei denen es sich um die Reste der urzeitlichen Landverbindung zwischen Sardinien und Korsika handelt. Im Jahr 1994 erhielt die Inselgruppe als geo-marines Schutzgebiet den Status eines Nationalparks. Vom Hafen aus beginnen wir die Inselumrundung über die „Strada panoramica“ entlang der Küste, von der wir uns nach einigen Kilometern abwenden, um im Inselinneren die Guardia Vecchia, mit 146 m die höchste Erhebung von Maddalena, zu überqueren. Von hier steuern wir wieder auf die Küste zu, und quer durch die teils bizarre Landschaft führt die Fahrt vorbei schönen Felsenbuchten zurück zum Hafen von La Maddalena, um mit der Fähre wieder nach Palau überzusetzen und die wenigen Kilometer nach Cannigione unter die Räder zu nehmen.
Beispiel-Tour 3: Das Herz der Gallura - Luogosanto (73 km; Rennrad: mittelschwer)

Hügel, Granit, Kork- und Steineichen. Diese Tour führt mitten hinein in die charakteristische Landschaft Nordsardiniens und in ein typisches, traditionsreiches Hirtendorf – das auf etwas über 300 Meter hoch gelegene Luogosanto. Zunächst verläuft die Strecke an der Küste entlang Richtung Palau, um von dort aus das Landesinnere und Luogosanto anzusteuern. Das Bergstädtchen mit seinen hübschen Granithäusern bietet sich geradezu für einen kleinen Zwischenstopp an. Über die Strada Provinciale 14 geht es entlang eines ausgedehnten Waldgebietes vorbei am Monte San Leonardo weiter nach Arzachena. Wenige Kilometer vor Arzachena liegt südlich der Straße inmitten von Weinfeldern eines der besterhaltenen sogenannten Gigantengräber Sardiniens namens Coddu Vecchju. Alle Geschichtsinteressierten sollten die Gelegenheit zu einer Besichtigung nutzen. Von Arzachena sind es nur noch wenige gemütliche Kilometer bis nach Cannigione.